Archiv für die Kategorie ‘kleines Alltagsphilosophisches’

Servicewüste …

Samstag, 07. August 2010

 

Vorgestern habe ich mich mal wieder mit einer lieben Freundin zu Mittag zum Essen getroffen. Das Wetter war noch einigermnaßen schön und wir haben uns dazu entschlossen, im Gastgarten zu genießen. Aber mit dem Genuss wars nicht lange. Denn ehe sich die Servicekraft zu uns gesellte, kamen in geschätzen 30 Minuten zwei Bettler vorbei, die uns aggressiv belästigten. Irgendwann hat die Bestellung dann aber doch geklappt. Als wir fertig waren, haben wir aber sofort bezahlt – weil sonst kommt doch vielleicht wieder niemand. Essen in der Mittagspause wird einem nicht unbedingt leicht gemacht ;-) Das war auch nicht das erste Mal, dass sich das Personal trotz geringer Kundenfrequenz einfach nicht zegen will. Aber ich denke, will man  Karriere machen, sollte man sich nicht unbedingt am Status einer  Servicewüste orientieren. Kennzeichen einer  Servicewüste ist auch die, nicht gerade übertriebene Freundlichkeit des Personals. Aber es soll ja auch leuchtende Beispiele geben, in denen der  Kunde König ist  

Strahlende Aussichten …

Montag, 28. Juni 2010

Bin beim Frühstück gerade auf etwas einerseits Kurioses, andererseits auch ziemlich ernstes gestoßen: französische Weinbauern in Not! Die Ärmsten haben das Pech, dass sich ihre Weingärten direkt in Nachbarschaft eines AKWs befinden. Zumindest in Frankreich weiß man, wenn man das Etikett liest, wo der Wein jetzt wirklich herkommt und bleibt dementsprechend im Regal liegen. Jetzt dürfen die Armen aber ihren Namen ändern, um mehr Wein absetzen zu können. Da sieht man wieder die Reatation: Streiten die einen ob sich in unseren Zeiten Spitzengastronomie a la Guide Michelin noch lohnt, sind die anderen schon froh nicht mehr mit einem Atomkraftwerk assoziiert zu werden ;-)

Rote Lippen muss man küssen …

Montag, 05. April 2010

Denn zum Küssen sind sie da! So begann doch mal ein alter deutscher Schlager, oder nicht? Bin gestern beim feiertäglichen Zeitungslesen auf eine abstruse Meldung gestoßen: Ein Pärchen in Dubai ist wegen Küssens in einem Restaurant zu einem Monat (!) Gefängnis verurteilt worden. Na bumm. So was ähnliches habe ich auch schon im Zusammenhang mit indischen Filmschauspielern gehört. Es ist also nicht bloss eine Sache des Islam. Religion hin oder her – diese Schlagzeile hat wieder mal gezeigt, dass ich als Atheist goldrichtig liege ;-) Bei solchen Sitten könnten die besten Hotels der Welt auf micht warten …

Wunderbar süße Verführung!

Samstag, 13. Februar 2010

Die Zeiten sind momentan so gar nicht süß, sondern eher säuerlich.  Gestern machte ich mir aber nicht nur mit Urlaubsplänen Mut – ich habe schon die Flüge gebucht :-) – sondern habe auch noch beim spätabendlichen durchzappen Interessantes entdeckt! Zuerst konnte ich meinen Augen nicht trauen, aber es stimmt: Vor kurzem gabs in unseren Breiten eine große  Schokolade-Modenschau. Die Models waren entsprechend  kreativ mit Schokolade und Kecksen eingekleidet. Mozartkugeln und Co. waren natürlich auch mit von der Partie ;-) Da machte das Zusehen so richtig gute Laune! Witzig war auch, dass einige Kreationen schon vor dem Auftritt auf der Haut wegschmelzen wollten ;-) Naja, da konnte auch ich der Versuchung nicht mehr widerstehen und hab mir noch schnell eine feine kleine  Zotter-Tafel gegönnt ;-)

Das Problem mit der Lust

Freitag, 29. Januar 2010

 Gerstern war ich noch beim Träumen vom Urlaub, heute hat mich schon die raue Realität in ihren scharfen Krallen: Habe micht beim morgendlichen Nachrichtenhörten total geärgert! Das gibt’s dich gar nicht, dass Statistiker jederzeit für Alles und Jedes ihren Senf dazugeben müssen … Angeblich sind wir alle zu  dick! Das glaube ich aber nicht, ist wohl nur ein Grund die Steuern für Zucker und Fettes zur Budgetkonsolidierung in die Höhe zu treiben. Wenn ich an die „gute alte Zeit“ denke, war das mit dem schweren Übergewicht auch nicht so himmlisch. Man bedenke nur den  BMI der Nachkreigs-Schweinebraten&Knödel-Generation. Jetzt soll plötzlich alles so pfui sein. Kann ich mir nicht denken, bloss die Schwarzseher und Wichtigtuer scheinen immer salonfähiger zu werden … Na, da pfeif ich doch drauf – und fahr lieber Schlemmen nach  Mallorca! ;-)

Haiti

Mittwoch, 27. Januar 2010

 

Es gibt doch so viele Dinge auf dieser Welt, die angesichts einer wirklich  großen Katastrophe völlig und ganz jegliche Bedeutung verlieren. Ich spreche hier nicht nur von einem glamourösen Wochende im  Vip-Zelt beim Hahnenkammrennen, sondern auch vom wochenendlichen Einkauf, bei dem sich häufig die frage stellt, zu welcher Spezialität man nun greift. Unter dem Motto „ist dieser  Wein edel genug“ bzw. was gibt es Neues im Kühlregal bei den Spezialitäten richtet man doch gerne die kleinen Höhepunkte des Lebens aus. Die Katsatrophe auf  Haiti hat uns wieder einmal vor Augen geführt, dass das alles wenig Wert hat. Aber irgendwie komisch, dass bereits jetzt kaum mehr darüber berichtet wird… Sehr eigenartig …

Stolpersteine

Sonntag, 03. Januar 2010

Oft erscheint die Frage, ob man sich jetzt  nach den üppigen  Feiertagsgelagen auf die heimische Waage zui steigen traut leicht lächerlich – zumindest abseits der rein persönlichen Perspektive. In letzter Zeit tat sich in der Welt ja wieder so einiges, das nicht so toll war. Der Terror kehrte zu Weihnachten zu uns zurück und erinnerte in nahezu krotesker Form daran, dass nichts eigentlich sicher ist. Und schon gar nicht das Reisen . Aber auch  kritische Stimmen werden in der westlichen Welt wie zu Zeiten religiöser oder weltlicher Gewaltherrschaft wieder mit dem Tod bedroht. Jetzt heißt es fürs neue Jahr – einfach die Nerven nicht wegschmeißen und für eine Form der Freiheit kämpfen, die nicht nur religösen Fundamentalisten ein Dorn im Auge ist. Die Wahrscheinlichkeit Opfer eines Anschlages zu werden, ist derzeit ungefähr so groß wie einen Lottosechser zu gewinnen … Aber es gibt ja auch Positives im neuen Jahr: Freuen wir uns einfach auf die Fußballweltmeisterschaft in  Südafrika! :-)

Auf geht’s zu neuen Zielen!

Samstag, 02. Januar 2010

Weihnachten ist vorbei,  Silvester ebenso. Die Zeit verrinnt einem ja nahezu wie Sxand unter den Fingern … Wenn nur die Weihnachtspfunde auch so leicht dahinschmelzen würden ;-) Nach Champagner , vleien leckeren  Desserts – und vor allem Unmengen an  Weihnachtskeksen wage ich mich augenblicklich überhaupt nicht den finalen Schritt auf die Waage zu machen. Ab Montag wird abgenommen :-) In der Zwischenzeit muß aber noch jede Menge Essen, das vom – wie jedes Jahr – ein wenig überschätztem Silvesterbuffet stammt, aufgeputzt werden. Na, da hab ich heute und morgen noch so einiges vor ;-)

Nur nicht unterkriegen lassen …

Montag, 21. Dezember 2009

In  Dubai scheint man trotz – jetzt doch einigermaßen zugegebener Pleite – die Nerven bewahren zu wollen. Ein Zeichen dafür ist wohl, dass die Prestige-Bauprojekte wie die aufgeschütteten  Luxus-Inseln vor  Dubai weitergeführt werden sollenb. Diese Nachricht hat mich heute wirklich überrascht, denn wer hat jetzt auch das nötige Kleingeld für solch ein Privatresort? Nicht nur dem berühmten kleinen Aktionär, sondern cvor allem den Reichen hat die Wirtschaftskrise ja in den letzten Jahren so einiges Bares abverlangt! Es bleibt also spannend im kleinen Staate  Dubai  

Eine luxuriöse Hängematte

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Na, beim ersten Mal konnte ich die Meldung, dass  Dubai in finanzielle Schwierigkeiten geraten sein könnte kaum glauben. Dann war es soweit – es ließ sich nichts mehr verschweigen. Aber wie soof wird kaum etwas so heiß gegessen wie es gekocht wird – der Nachbar  Abu Dhabi hilft jetzt dankenswerter Weise mit dem entsprechenden Kleingeld aus ;-) Na da kann ich wohl wieder gut schlafen– und muß mir wenigstens in dieser Hinsicht keine Sorgen mehr machen  ;-) Wäre ja auch schlimm, wenn das kleine Luxuseiland wie eine zu  teure Weinflasche im Supermarktregal internationaler Verflechtungen verstaubt …